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Über den Altenpflegeberuf halten sich viele Klischees, z.B. herrscht die Meinung, dass Pflegekräfte nur pflegen und waschen müssen. Dabei ist der Beruf des Altenpflegers anspruchsvoll, spannend und abwechslungsreich. Sie wechseln Verbände, messen die Vitalzeichen oder Spritzen. Der Beruf der Altenpflege ist eine qualitativ hochwertige Dienstleistung. Er bietet viele Entwicklungschancen wie z.B. Weiterbildungen zum Pflegedienstleiter, Fachberater in der Altenhilfe oder zur Hygienefachkraft und garantiert wohnortnahe Arbeitsplätze und nicht zuletzt einen sicheren Arbeitsplatz. Die zweite Meinung über die Altenpflege ist, dass Pflegekräfte zu wenig verdienen – im BRK-Seniorenwohnsitz werden alle Mitarbeiter tariflich eingruppiert und dementsprechend entlohnt. So verdienen z.B. die Auszubildenden im ersten Lehrjahr 999,11, im zweiten 1.061,96 und im dritten 1.165,70 Euro brutto im Monat. Die Klischees über diesen Beruf halten sich jedoch nach wie vor hartnäckig und verschrecken die jungen Menschen, den Altenpflegeberuf zu ergreifen – sagt Peter Cieslik. Einrichtungsleiter im BRK-Seniorenwohnsitz Hofberg. 

Der Einrichtungsleiter ist überzeugt, dass junge Menschen vor allen Dingen dann in Berufen für Menschen landen, wenn sie frühzeitig in ihrer Familie, in ihrem Umfeld oder in ihrer Schule gute Erfahrungen in der Verantwortungsübernahme für andere Menschen sammeln konnten. Der BRK-Seniorenwohnsitz Hofberg kann junge Menschen und ihre Eltern dabei unterstützen. Es bieten sich viele Möglichkeiten, diese Erfahrung frühzeitig beim Bayerischen Roten Kreuz zu machen. Es werden für Schülerinnen und Schüler Kurzzeitpraktika zur Berufsfindung angeboten. Diese Praktika sind mittlerweile fester Bestandteil der Ausbildung an vielen allgemeinbildenden Schulen.

 

Vergleichbares gilt für mehrwöchige Berufsfindungspraktika, die aber erst nach Beendung der Schulzeit stattfinden. Auf diese Weise können Schülerinnen und Schüler am besten in den Berufsalltag „hineinschnuppern“ oder gezielt einen Einblick in eine Ausbildungsstätte bekommen. Ebenso bieten sich hier ein Girls’ Day / Boys’ Day an. Gerade ein Boys’ Day kann zum Aufbrechen traditioneller Rollenmuster beitragen. Schließlich können viele jüngere Menschen auch im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) oder des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) ihr Interesse für die Altenpflege entdecken. Dabei können die Grundlagen dafür gelegt werden, dass Menschen sich interessieren, sich öffnen für Berufe mit Menschen, zu denen auch die Altenpflege zählt – sagt Cieslik.

 

Zum Jahresbeginn wurden zwei Mitarbeiterinnen des BRK-Seniorenwohnsitzes für die langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt; Frau Haslbeck Theresia / Küche für 40 Jahre und Frau Sarcher Irmgard / Pflege für 25 Jahre. Während des Neujahrsempfangs wurden die Urkunden des Bayerischen Roten Kreuzes den langjährigen Mitarbeiterinnen von Heimleiter Peter Cieslik überbracht. Er bedankte sich auch persönlich bei den beiden für ihren Fleiß und die Treue zum Haus. „Sie sind ein Vorbild für die jüngere Generation in unserer Einrichtung. In der heutigen Zeit kommt es immer öfter vor, dass man nicht sein ganzes Leben lang denselben Beruf ausübt oder beim gleichen Arbeitgeber bleibt. Umso mehr gilt es, die Treue und Zuverlässigkeit langjähriger Mitarbeiter wertzuschätzen“ – sagte Cieslik. Der BRK-Seniorenwohnsitz kocht für die Bewohner selbst, bietet „Essen auf Rädern“ oder einen Mittagstisch an. Frau Haslbeck hatte in den 40 Jahren nicht unerheblichen Anteil am guten Ruf unserer Küche – sagte Cieslik. Auch Frau Sarcher sorgt für die gute Pflege im Haus. Auf die Frage, ob sie den Beruf der Altenpflegerin jungen Menschen empfehlen würde, antwortete sie: „Selbstverständlich, die Tätigkeiten in der Pflege sind sehr wertvoll, da sie ein Dienst am Menschen sind. Mehr Zeit dafür könnte die Pflege noch wertvoller und dadurch für die jungen Menschen noch attraktiver machen.“ Auch Bewohner und Gäste würdigten mit einem regen Applaus die Leistungen der beiden Mitarbeiterinnen.

 

Beim bayernweiten „Tag der offenen Gartentür“ konnte unsere Grünanlage besichtigt werden und dieses Angebot sprach auch viele Gartenliebhaber an.
Seit dem Jahr 2000 wird alljährlich am letzten Juni-Sonntag ein solcher Schau-Tag veranstalten. In Bayern waren heuer 350 Gärten geöffnet, davon auch unserer. Das grüne Umfeld unseres Gartens liegt im Bereich des ältesten Gartenbauvereins von Niederbayern, also von Landshut-Berg. Schon im Mittelalter war hier ein Zentrum der „baierischen Obstkultur“, die von Herzog Wilhelm V. besonders gefördert worden ist. Landshut-Berg hat sich seitdem als „Grüne Oase“ erhalten. In dieser prägenden Umgebung fügt sich heute auch die gefällige Bepflanzung unseres Hauses ein. Weitere Informationen können Sie unter http://www.isar-tv.com/mediathek/video/tag-der-offenen-gartentuer/ sehen.

 
 
 
 
 

Kürzlich wurden verdiente Mitarbeiter des Hauses für langjährige Zugehörigkeit zum BRK-Seniorenwohnsitz Hofberg geehrt.

Besonderen Dank richtete Einrichtungsleitung Peter Cieslik an Frau Marille Wieczorek Sekretärin und stellvertr. Heimleitung für Ihre 40-jährige Arbeit. Mit viel Humor und Gelassenheit unterstützt sie die Bewohner bei allen anfallenden Fragen und Belangen. “Ich möchte ihr in den 40 Jahren erworbenes Fachwissen und Kompetenz nicht missen“ sagt Herr Cieslik.

Seit jetzt 25 Jahren arbeitet Frau Suticha Sianghom in der Hauswirtschaft im BRK-Seniorenwohnsitz Hofberg. Obwohl sie jetzt schon den Ruhestand genießen könnte, will sie sich aus dem aktiven Arbeitsleben noch nicht verabschieden.

Frau Luise Bachmaier ist seit 20 Jahren in diesem Hause als Pflegekraft tätig. Durch ihre kundenorientierte Art kommt sie bei den Bewohnern gut an.

Herr Cieslik bedankte sich bei den Mitarbeitern für die langjährige Zugehörigkeit zum Haus mit der Hoffnung auf weiterhin gute Zusammenarbeit und überreichte kleine Geschenke.

 

Der BRK-Seniorenwohnsitz Hofberg hat das Qualitätssiegel Demenz durch eine Prüfung der Alzheimer Gesellschaft Mittelfranken erworben. Damit bescheinigt die Alzheimer Gesellschaft der Einrichtung, sich für die Förderung der Lebensqualität und Lebenszufriedenheit der dementiellen Bewohner einzusetzen. Dieses Ergebnis ist durch eine Vor-Ortprüfung, Mitarbeiter- und Angehörigenbefragung, sowie auf der Basis der konzeptionellen Grundlagen zustande gekommen.

Es wurde dabei hervorgehoben, dass wesentliche Elemente in der direkten Kommunikation mit den demenzkranken Bewohner durch einen „wertschätzenden und empathischen“ Umgang erfüllt werden.

Begutachtet wurde der teilbehütete Wohnbereich der Einrichtung der sich im Erdgeschoss befindet. Der gerontopsychiatrische Wohnbereich hat einen direkten Zugang zum Garten. Die neu gestaltete, großflächige Gartenanlage bietet verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten für Einzelne oder für Gruppen. Zwei Fischteiche und Tiergehege mit Hasen, Hühnern und Ziegen sind stimmig in der Anlage integriert. Der Bewohner trifft folglich bei seinen Erkundungsgängen neben Klangstäben, Insektenhotel, rollstuhlunterfahrbaren Hochbeeten mit Kräutern, Erdbeeren, Kürbisse ect. auch auf Hühner, die sich frei in der Gartenanlage bewegen können. Eine ganzheitliche jahreszeitliche Aktivierung ist in der neu gestalteten Außenanlage gegeben und die Orientierung ist ebenfalls gewährleistet.

Der BRK-Seniorenwohnsitz Hofberg ist sehr stolz auf seinen großflächigen und naturnahen Garten und will diesen im Rahmen des „Tages der offenen Gartentür“, veranstaltet vom Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege Niederbayern, am 26. Juni 2016, von 10.00 bis 17.00 Uhr allen interessierten Besuchern öffnen.